27,90 inkl. USt.

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Edition BACHS TOCCATA

Toccata und Fuge d-Moll, BWV 565

NOTENBAND
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| Notentext nach der ältesten Handschrift
| nach 200 Jahren Takt 72 erstmals richtig
| älteste Handschrift in modernem Satz
| mit Kritischem Bericht
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| Blätterfreundliche Spiralbindung
| Kernseiten 170g starker Volumenkarton
| Deck- und Rückblatt 300g starker Kunstdruckkarton matt
| Transparentes Foliendeckblatt
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DEMOSEITEN
Link zum TEXTBAND
Link zu NOTEN- plus TEXTBAND
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SUBSKRIPTIONSPREIS FÜR NOTEN+TEXT 49,90 bis 20.12.2023

 


EAN: 9790700457006 Artikelnummer 1005 Kategorien , , , Schlagwörter , , , ,

Die Edition Bachs Toccata teilt sich auf in einen Notenband und einen Textband. Der Notenband enthält die Spielfassung sowie die Fassung der ältesten erhaltenen Handschrift in moderner Notation der originalen Schreibweise samt kritischem Bericht. Die Spielfassung ergänzt nach rund 270 Jahren erstmals korrekt den unvollständig erhaltenen Takt 72, wie sie auch sonst der ältesten Handschrift folgt, da alle weiteren erhaltenen Handschriften rund fünfzig Jahre später entstanden und deren Abweichungen dem Gutdünken der jeweiligen Schreiber zuzurechnen sind.

Der Textband beschreibt anschaulich die bemerkenswerte Anwendung thematischer Arbeit, mit der alle 143 Takte dicht und durchgehend verfasst wurden. Das Stück entpuppt sich als raffiniert komponierter Versuch, auch auf der Orgel die neuen Wege nach 1750 zu gehen, die in dieser Studie mit dem Begriff „post-barocke Revolution“ zusammengefasst werden. Ein wesentliches Prinzip dabei ist die Gestaltwandlung der Thematik bis zur Unkenntlichkeit. Im ganzen Stück überrascht Takt für Takt die Anwendung dieser unerwarteten Kompositionstechnik, rund fünfzig Jahre vor Haydns Russischen Quartetten op. 33 „auf eine gantz neue besondere Art“. Ein Beispiel: Bereits der Grundeinfall (die erste Phrase) basiert versteckt auf symmetrischem Aufbau. Er beschließt, ebenfalls versteckt, den Toccatenteil in Takt 27-30.

Angesichts dieses außergewöhnlichen Sachverhalts wirken die Fragen nach dem Komponisten und nach der Datierung nachrangig, obwohl auch hier neue Erkenntnisse durch die Handschriften gewonnen werden konnten. Die älteste erhaltene Handschrift etwa konnte den Indizien nach auf Ende August 1778 datiert werden. Am Titelblatt scheinbar als Verfasser genannt, schrieb Johannes Ringk weder die älteste erhaltene Handschrift von BWV 565, noch die der Kantate BWV 202. Nicht zuletzt lassen zahlreiche Parallelstellen der Claviersonaten Carl Philipp Emanuel Bach als Komponisten von BWV 565 ungleich wahrscheinlicher erkennen, als Johann Sebastian Bach. Nach den vorliegenden Daten kannte JSB zwar die Toccata nicht, sein Name rettete aber das Werk vor der Vergessenheit.

Aus Anlass der eben erschienenen zweiten Auflage mit vermehrten Umfang gilt ein Subskriptionspreis für beide Bände zusammen von 49,90 inkl. 10% Mwst. bis einschließlich 20. Dezember 2023, 24:00 Uhr. Erwerb auf der Website oder Bestellung per E-Mail gegen Rechnung unter office@gailit.at.

Zusätzliche Informationen
Gewicht 0,5 kg
Verfügbar

Ab Anfang Dezember verfügbar

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